10.12.17

Mandelschnitten mit Johannisbeermarmelade - mein Lieblingsplätzchenrezept für die diesjährige Adventszeit





Dieses Weihnachten wird ein etwas anderes als ich es gewohnt bin. Entscheidungen, die mein Leben von Grund auf verändert haben, wirken immer noch nach. Es gibt Veränderungen, die dem Leben immer wieder eine neue Richtung geben. Diese Richtung mag steinig sein, steil und beschwerlich. Oft trägt man nicht selbst die Entscheidung darüber, wie der Weg weiter geht, aber man kann den Weg mit Hoffnung und Mut gehen. Dieser Mut erfordert unglaublich viel Kraft, aber ich bin mir sicher, dass jeder Weg ans Ziel führt, manchmal mit mehr Umwegen als geplant, aber ohne diese Umwege würde man vielleicht auch das ein oder andere schöne im Leben verpassen.
Deshalb wahre ich auch gerne Traditionen. Seit meiner Kindheit werden zur Adventszeit Plätzchen gebacken. Der Duft von frisch gebackenen Keksen, die nach Zimt, Schokolade, Vanille oder Nuss richten, erfüllte in der Vorweihnachtszeit das ganze Haus. Deshalb hatte ich mir auch dieses Jahr vorgenommen, diese Tradition zusammen mit meiner Schwester fortzuführen.
Jedes Jahr gibt es Plätzchen, die einfach immer auf der To Do Liste stehen müssen. Ich liebe beispielsweise Spritzgebäck mit Schokoglasur. Diese Kekse wandern immer zuerst in den Ofen und werden beim Backen aller weiteren bereits schon genascht. Deshalb wird oft die doppelte Menge gebacken, damit nach der Backsession noch etwas übrig ist.





Natürlich gibt es auch immer neue Rezepte, die es auf die Backliste schaffen, manche nur 1x, manche schaffen es sogar Dauergast zu werden und Traditionsrezepte abzulösen.
Diese luftigen Mandelschnitten auf Mürbeteigboden, gefüllt mit Johannisbeermarmelade haben eine ganz große Chance dies zu schaffen. Sie erinnern ein wenig an Hildabröchen, sind aber dennoch viel einfacher herzustellen und durch den Eischnee, der mit gehobelten Mandeln aufgeschlagen wird, bekommt das Mürbeteiggebäck die nötige Raffinesse.
Mich würde ja brennend interessieren, welche Lieblingsplätzchen bei Euch jedes Jahr auf dem Teller landen. Meine Keksdosen sind nämlich noch nicht alle gefüllt und ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen. Also immer her damit mit euren Rezeptlieblingen!
Für die Mandelschnitten benötigt ihr:
Zutaten:

120g kalte Butter
60g Puderzucker
Salz
1 Eigelb (Größe M)
1 Msp. gemahlener Zimt

150g schwarze Johannisbeermarmelade
2 Eiweiße (Größe M)
Salz
90g Zucker
100g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

1. Für den Mürbeteig die BUtter in kleine Stücke schneiden. BUtter, Puderzucker, 1 Prise Salz und das Eigelb mit den Knethaken verkneten. Mehl darüber sieben und die Msp. Zimt dazugeben. Zuerst mit dem Knethaken, dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. In Klarsichtfolie einwickeln und mind. 1 Stunde kalt stellen.  

2. Mürbeteig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf 28x30 cm ausrollen. Teigplatte mithilfe des Rollholzes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mehrfach mit einer Gabel einstechen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-Unterhitze 10-12 min. zartbraun backen. Backblech auf ein Kuchengitter setzen und die Teigplatte etwas abkühlen lassen.

3. Die Teigplatte anschließend mit der Marmelade bestreichen. Das Eiweiß wird zusammen mit einer Prise Salz aufgeschlagen, dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Sobald der Zucker sich komplett mit den Eiweiß verbunden hat, die Mandeln vorsichtig mit einem Teigspatel unterheben. Die Eiweißmasse gleichmäßig auf der bestrichenen Mürbeteigplatte verteilen und nochmals bei 180 Grad 12-15 Minuten backen.

4. Nach dem Backen nur leicht abkühlen lassen und im noch warmen Zustand in kleine Schnitten oder Routen schneiden.


Eine weitere Tradition zu Weichnahten ist das Binden eines Adventskranzes. Normalerweise binde ich jedes Jahr einen eigenen Kranz, aus Tannenreisig aus dem Garten und gekauften Beeren, Eukalyptus und Olivenzeigen. Dieses Jahr ist mir irgendwie die Zeit davon gerannt. Am Samstagmittag stand ich da, noch ohne Kranz und ohne Kerzen.
Die letzten Wochen rasten förmlich dahin. Durch meinen Vollzeitjob stehen jetzt kurz vor Jahresende  jeden Tag wichtige Projekte an, die all meine Zeit und Energie fordern.
Das Einzige was ich abends mache, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, ist den Schwedenofen anschmeißen, eine schnelle Pasta kochen und diese gemütlich auf der Couch verputzen, bevor meine Augen zufallen und ich irgendwann um Mitternacht schlagwandelnd ins Bett wandere.





Normalerweise wäre ich bei dieser Ausgangsituation am vergangenen Samstag verärgert und wütend über mit selbst dagestanden und hätte versucht trotz Zeitmangel einen Kranz zu binden. Da ich mir aber vorgenommen habe, öfters die Dinge so zu nehmen wie sie sind und sich nicht unnötig in Stress zu versetzen, den Perfektionismus sozusagen in gewissen Situationen abzulegen, habe ich kurzerhand einen gebundenen Kranz gekauft und diesen mit separat gekauften Eukalyptus und Olivenzweigen etwas aufgemotzt.
Denn die Weihnachtszeit soll besinnlich und so gemütlich wie möglich sein. Da müssen Stresssituationen so gut es geht vermieden werden. Und ich finde, ich bin auf einem ganz guten Weg dahin. Auf Instagram könnt ihr übrigens das Ergebnis meiner Adventskranzverschönerung sehen.
In diesem Sinne, habt einen gemütlichen Stressfreien 2. Advent und genießt die Zeit mit euren Liebsten.
Mareike

30.10.17

Herbststimmung im Wohnzimmer und ein Rezept für Schoko-Cantuccini mit Cafélikör



* Werbung || Dieser Beitrag wurde in Zusammenarbeit mit dekoria.de erstellt





Der Herbst ist ein wunderschöner Frühbote der dunkleren Jahreszeit. Körper und Seele werde langsam an die Veränderungen vorbereitet, die Tage werden von Woche zu Woche kürzer, die Nächte immer länger.
Die Veränderungen der Natur sind für mich jedes Jahr ein besonderer Moment. Ich kann förmlich zusehen, wie sich die Blätter von Tag zu Tag stärker verfärben, wenn ich abends von der Arbeit durch ein Waldstück zurück nach Hause fahre. Morgens nach dem Aufstehen ist es erstaunlich zu beobachten, wie sich die Sonne immer mehr durch die Nebelschwarten kämpft. Diese Zeit hat für mich etwas Mystisches.

In dieser Zeit verändert sich aber nicht nur der Rhythmus der Natur sondern auch unser eigener Tagesablauf. Wir werden schneller müde und sehnen uns nach Wärme und Geborgenheit. Gestern Nacht wurde die Uhr auch wieder um 1 Stunde zurück gestellt. Das bedeutete zum einen eine Stunde länger schlafen aber auch zum anderen, dass es jetzt noch früher dunkel wird und wir die Zeit wieder mehr Zuhause in den eigenen 4 Wänden verbringen.

Das ist der perfekte Zeitpunkt, die Wohnung mit Kerzen, Kissen und Plaids auszustatten. Die Gemütlichkeit zieht wieder ein, in das bisher noch luftige und reduzierte Wohnzimmer. Die Farben dürfen wieder etwas dunkler werden, die Stoffe wieder fester und gemütlicher. Meine Herbstfarben habe ich dieses Jahr in Beerentönen und Grüntönen gehalten. Diese Kombination hat es mir dieses Jahr einfach angetan. In Kombination mit unaufgeregtem grau und weiß sieht es harmonisch und stilvoll aus.






Kerzen spielen ebenfalls für mich eine entscheidende Rolle. Der Vorrat an Teelichtern darf bei mir niemals zu Neige gehen. Ob im Wohnzimmer, Esszimmer oder Flur, überall habe ich Kerzen und Teelichter verteilt, die abends eine schöne Atmosphäre verbreiten.

Als mich dekoria.de gefragt hatte, ob ich mir eine Kooperation mit einigen Produkte aus dem Onlineshop vorstellen kann, war die Entscheidung darüber schnell getroffen, denn ich habe mich in die wunderschöne große weiße Laterne mit edlem Lederriemen verliebt. Eine solche Laterne kann mit mehreren Kerzen befüllt werden und verbreitet ein wunderschönes Licht in den Abendstunden. Sie gibt sie in unterschiedlichen Größen und kann somit sowohl direkt auf den Boden oder auf der Fensterbank oder Sidebord gestellt werden.

Damit der Abend noch gemütlicher wird, habe ich diese Duftlampe in reduziertem scandistyle mit einem Herbstduft gefüllt und noch ein paar Schoko-Contuccini in dieser tollen Schale in Blattform bereit gelegt. So vorbereitet können die verregneten Wochenenden kommen.
Die Duftlampe gibt es in drei unterschiedlichen Formen, auch die dekorative Schale ist in einer weiteren Ausführung erhältlich. Ich mag das schlichte Design, das sich perfekt in jeden Wohnstiel einfügt. Die Duftlampe verbreitet nicht nur einen tollen Duft, sondern erzeugt mithilfe des Kerzenlichtes durch die Perforierung auch ein schönes Muster.
Die Schale hat eine perfekte Größe für die unterschiedlichstes Leckereien, egal ob karamellierte Nüsse, unterschiedliche Kekse, herzhafte Snacks oder eben selbstgemachte Schoko-Cantuccini.






Alle Artikel und noch viele weitere Laternen, Duftlampen und dekorative Schalen findet ihr im Onlineshop von dekoria.de.


Damit ihr euch auch euren eigenen herbstlichen Look mit Kerzenschein für zuhause zaubern könnt, habe ich ein tolles Geschenk für euch.
Ich freue mich riesig euch in Zusammenarbeit mit dekoria.de heute für diese Produkte aus den Kategorien
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Also schnell auf den Onlineshop hüpfen und Euch eure persönlichen Lieblingsstücke heraussuchen.




Das einfache Rezept für 30 Cantuccini habe ich euch ebenfalls notiert:

Die Zutaten:

60 g  Haselnusskerne
25Zartbitter-Schokolade 
25 g  weiche Butter 
75Zucker 
eine Prise  Salz 
1   Ei (Größe M) 
125Mehl 
½ TL  Backpulver 
25Kakaopulver 
4cl Cafélikör

Mehl zum Bestäuben sowie Backpapier 

Die Zubereitung:

1. Haselnusskerne und Schokolade grob hacken. Butter, Zucker und Salz mit dem Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Das Ei unterrühren.

2. Mehl, Backpulver und Kakao darauf sieben und mit den Knethaken des Handrührgerätes unterkneten. Haselnüsse und Schokolade unterkneten und den Cafélikör unterheben.

3. Den Teig halbieren, auf bemehlter Arbeitsfläche zwei Rollen formen (ca. 3 cm Ø) und diese etwas flach drücken. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober-und Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und ca. 15 Minuten abkühlen lassen.

4. Anschließend die Rollen in je ca. 30 fingerdicke Scheiben schneiden. Cantuccini auf dem Backblech verteilen und ca. 10 Minuten bei gleicher Temperatur weiter backen.            

Vielen Dank an dekoria.de für die tolle Zusammenarbeit.



Habt einen tollen Start in die neue kurze Woche.


Mareike ♥

29.08.17

Ich melde mich zurück mit einem sommerlichen Brotsalat mit Melone und Roastbeef





Mein 1. Post nach mehr als 3 Monaten Bloggerabstinenz. Schon irgendwie komisch, dass ich mich trotz der Leidenschaft zum Bloggen fast dazu überwinden musste mich wieder an den Laptop zu setzen und ein paar Zeilen zu schreiben.

Wirklich gewollt war diese Pause ja nicht. Aber was plant man schon wirklich alles im Leben und was passiert einfach aus bestimmten Gegebenheiten heraus. Es war einfach eine Zeit, in der ich viel gearbeitet habe, in meinem eigentlichen Job, oft nicht vor 20.00 Uhr nach Hause kam. Viele private Ereignisse anstanden, persönliche unangenehme Dinge geklärt werden mussten, die mir einfach viel Kraft und Zeit geraubt haben. Ans Bloggen, Rezepte kreieren und Fotografieren habe ich in diesen Monaten wirklich nicht mehr gedacht.
Abends saßen wir einfach oft auf unserem Balkon, mit einem Glas Wein in der Hand und haben den Abend ausklingen lassen. Ich wollte nicht nach 10 Stunden Büroarbeit noch weitere Stunden abends vorm Bildschirm sitzen. Ich bin mir sicher, dass es dem ein oder anderen „Freizeit“-Blogger auch so geht. Und ich habe gemerkt, dass Zwang und ein „Du musst jetzt aber, es ist schon viel zu lange her“, nicht der richtige Ansporn ist, einen neuen Beitrag zu verfassen. Man ist nicht mit 100% Herzblut dabei, nicht mit all seinen Gedanken, nicht mit all seiner Inspiration und das ist schade und bringt nicht das Ergebnis, welches ich mir für meinen Blog wünsche.







Dann stand auch unser Sommerurlaub in Korfu an, Ende Juni. Wieder waren ein paar Wochen ins Land gezogen. Auf Instagram habe ich euch eigentlich sehr regelmäßig auf dem Laufenden gehalten, auf Facebook eher sporadisch. Natürlich habe ich mir dieser Pause den ein oder andere Leser verloren, der ein oder anderen Follower auf den Social Media Kanälen hat sich verabschiedet, aber so ist es nun mal.
Das Leben geht manchmal einfach vor. Das echte Leben mit all den schönen geteilten Momenten mit Freunden und Familie aber auch Momenten in denen man Halt braucht, eine Schulter zum Anlehen.

Aber so ganz ohne Bloggen geht es doch nicht. Vielleicht wird es nicht mehr ganz so regelmäßig sein, nicht mehr 1x pro Woche, ohne Stress und ohne Zwang soll es laufen. Damit der Spaß im Vordergrund steht. Vielleicht kommt das ein oder andere Mal auch ein Interieur-Post dazwischen oder einfach nur Bilder vom Hier und Jetzt, vom gerade Erlebten mit ein paar meiner Gedanken dazu.



Die Bilder dieses Beitrages sind auch schon vor einiger Zeit entstanden und warteten auf meiner Kamera gerade darauf, bearbeitet und ins rechte Licht gerückt zu werden. Es war ein ganz ungezwungenes, ungestaltes Shooting auf unserem Balkon. Ein schnelles, leichtes Abendessen, bevor wir in die Stadt gefahren und mit einem Eis in der Hand durch die Straßen geschlendert sind.
Genau das ist es was ich will! Ich bin gespannt wie gut ich es umgesetzt bekomme.

Das Rezept für diesen sommerlichen Brotsalat mit Melone und gebratenem Roastbeef reicht für 2 Personen.

Die Zutaten:
6 dünne Scheiben Baguette
6 Scheiben Roastbeef
1 Hand voll Basilikum
1 Knoblauchzehe
1 kleine rote Zwiebel

3 Tomaten
1/2 Gantaloupe Melone
1 Büffelmozzarella


5 EL Olivenöl

2 EL weißer Balsamico
2 EL Crema Balsamico
Salz und Pfeffer

Die Zubereitung:
1. Eine Grillpfanne heiß werden lassen und die dünnen Baguettescheiben darin von beiden Seiten anrösten. Die Knoblauchzehe aufschneiden und die Scheiben damit einreiben, danach abkühlen lassen.
2. In der Zwischenzeit eine Marinade aus Salz und Pfeffer, 1 EL Olivenöl und 2 EL Crema Balsamico anrühren. Die Roastbeefscheiben in die heiße Pfanne legen und mit der Marinade bestreichen. Kurz anrösten, wenden und nochmals bestreichen. Sobald die Rostbeefschieiben knusprig sind herausnehmen und auf ein Krepppapier legen.

3. Die Tomaten waschen und in grobe Stücke schneiden, aus der Melonenhälfte mit einem Melonenausstecher kleine Kugeln herausnehmen. Den Büffelmozzarella in Stücke zupfen. Das Brot und die krossen Rostbeefscheiben ebenfalls in Stücke reißen. Die Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneiden.

4. Auf einer großen Platte alle Zutaten anrichten und das Dressing aus 4 EL Olivenöl, 3 EL weißem Balsamico sowie Salz und Pfeffer darüber geben. Mit Basilikumblätter garnieren.

Genießt die letzten Sommertage,
Mareike ♥