22.08.16

Holland, unser Kurzurlaub auf der Halbinsel Walcheren in der Provinz Zeeland {zwischen Dünen, kleinen verwunschenen Dörfchen und ein paar Schafherden}











Drei Wochen sind es schon her, als wir uns auf den Weg nach Holland gemacht haben, genauer gesagt nach Zeeland auf die Insel Walcheren, um einen Kurzurlaub zu verbringen.

Es soll ein Urlaub werden, der uns vom Alltag weglockt, der uns Entspannung und Erholung bringt, der uns durch und durch begeistert. Und genauso war es auch, trotz des recht kurzen Urlaubs und dem eher durchwachsenen Wetter mit viel Regen waren wir uns auf der Heimfahrt sofort einig, wir werden wiederkommen.

Unsere Unterkunft war ein absoluter Traum. Den Tipp zu diesem umgebauten historischen Bauernhof habe ich von meiner lieben Freundin Christina erhalten, die bereits vor 2 Jahren dort genächtigt hat und sehr begeistert war.

In der ursprünglichen Bauernscheune, die im Jahre 1858 erbaut wurde, sind 12 Hotelzimmer untergebracht. Beim Umbau der Scheune wurde sehr darauf geachtet, den ursprünglichen Charakter des Hofes beizubehalten und die authentischen Elemente zu bewahren. Der Hof wird sehr liebevoll geführt. Der Empfang ist sehr herzlich und man fühlt sich sofort willkommen. Dieses Gefühlt verstärkte sich noch, als wir auf unser Zimmer kamen. Vor jedem Zimmer stehen alte Clogs, die zeigen, ob die Gäste "zuhause" sind oder nicht und eine Schiefertafel mit dem Namen der Gäste heißt diese Herzlich Willkommen. Selten wurde ich so liebevoll empfangen.

Das Zimmer in dem wir untergebracht waren, die Zoldersuite, war in einen Schlafbereich und einen Essbereich unterteilt. Ich habe mich direkt in den alten, wunderschönen Bauernschrank verliebt. Ein echtes Traumstück, das in diesem Zimmer perfekt zur Geltung kam.





Der Hof Christina *klick* ist ein Bed&Breakfast Hotel, das liebevoll geführt wird. Das Frühstück wird von der Hotelierin selbst gemacht. Sie begrüßt jeden mit einer unglaublich fröhlichen Art und Weiße. Es gibt eine tolle Auswahl an Brot und Brötchen, Wurst- und Käse, Joghurt, frischen Früchten, Müsli und Nüssen, sowie Marmeladen. Jeder hat die Möglichkeit sein gekochtes Ei nach seinen Wünschen in einem großen Topf zu kochen. Ein rundum gelungener Start in den Tag.
Das Hotel liegt nur 2km vom Strand entfernt und 500m zum Ort Vrouwenpolder. Fahrräder kann man direkt am Hotel für 8 € mieten.

Die Insel Walcheren hat einiges zu bieten. Tolle kleine Örtchen mit gepflasterten Wegen, Backsteinhäuser mit weißen Sprossenfenstern, liebevoll gestaltete Vorgärten, verwunschene Gässchen und tolle Cafés. Aber auch ein größeres Städtchen namens Middelburg mit einer großen Einkaufspassage - eine Mischung aus bekannten Marken wie Esprit und kleinen Boutiquen und Schulläden, sowie Dekostores, die Porzellan, Vasen, Lampen und Kerzen verkaufen, darunter auch Dille&Kamille - gemütlichen Grachtenfahrten und zahlreichen historischen Gebäuden locken die Urlauber zum Shoppen und genießen.

Wie zu Beginn schon angedeutet hatten wir mit dem Wetter nicht allzu viel Glück. Nach unserer Ankunft am späten Nachmittag hat es begonnen zu regnen und hat bis zum vorletzten Urlaubstag auch nicht wieder aufgehört. Meine Oma meinte nach unserer Rückkehr, wenn Engel reißen lacht die Sonne und wenn es Freudentränen sind....

Also mussten wir die Tage gut durchplanen. Ich hatte mich vor unserem Urlaub natürlich mit meiner Freundin ausgetauscht und die Tipps und Sehenswürdigkeiten dick und fett markiert.

An unserem 1. Tag machten wir also einen Abstecher nach Middelburg. So gerne hätte ich euch Bilder dieser zauberhaften Stadt gezeigt, die umsäumt ist von Grachten und gepflastert von zahlreichen historischen Gebäuden, aber der fiese Dauerregen an diesem Tag, der uns sogar gezwungen hat einen weiteren Regenschirm zu kaufen, hat es einfach nicht zugelassen. Den Tag haben wir mit Shoppen verbracht. Uns locken die Geschäfte mit Rabatten von 30-70% zu einem wahren Kaufrausch. Ein Store nach dem andern wurde angesteuert und das Verlassen nach den kurzen Regenpausen ausgerichtet, wir nannten es Storehopping. Die Ausbeute konnte sich sehen lassen.

Aufgrund der Nähe zu Belgien haben wir uns vorgenommen einen Abstecher nach Brügge zu machen. Da der 2. Tag ebenfalls mit Regenwetter startet und wir den Wetterbericht fast schon stündlich betrachteten, stand für uns schnell fest, dass wir an diesem Tag also nach Brügge fahren werden. Die Bilderflut die ich dort gemacht habe, und die Tipps für euch würden diesen Beitrag sprengen. Somit habe ich mich entschieden den Urlaubsbericht für Brügge in einen separaten Post zu packen.









Das heißt wir sind schon am 3. Tag angekommen. Und an diesem Tag wurde die Insel erkundet und zwar mit den Fahrrädern. Wir radelten mit unseren Bikes ca. 30km über die Insel und machen an jedem Örtchen halt, der uns gefiel. Angefangen von Veere über Oostkapelle nach Domburg und wieder zurück nach Vrouwenpolder. Wir waren fast 6 Stunden unterwegs, haben Windmühlen fotografiert, Schafe gefüttert, leckeren Café am Hafen getrunken, einen Markt besucht, frische Waffeln gekauft, schöne Urlaubsmitbringsel geshoppt, bei der Zubereitung von frischen Karamellbonbon zugeschaut und uns den Meereswind durch die Haare wehen lassen.
Die Fahrradtour über die Insel hat uns einiges abverlangt. Wir sind nicht gerade unsportlich, aber auch nicht allzu routinierte Fahrradfahrer. Der Gegenwind der uns bis über die Hälfte des Weges begleitet war unvorstellbar. Wir hatten Fahrräder mit genau 3 Dängen, wobei diese nicht einmal voll ausgeschöpft wurden, denn der Wind zwang uns mit unterm im 1. Gang zu radeln. Jetzt wundert es mich auch nicht, warum in Holland alle Einheimischen mit E-Bikes unterwegs sind. Mehr als einmal wurden wir von rüstigen Rentnern überholt, die mühelos mit stetigen 20 km/h und winkeln an uns abstrampelnden Touris vorbei radelten.






Trotz dieser Verausgabung war es eine tolle Radtour bei Sonnenschein und ich kann Euch nur empfehlen, bei einem Urlaub in Holland, erkundet die Region mit dem Fahrrad. Holland ist prädestiniert dafür, Fahrradwege verbinden alle Örtchen miteinander, man kann ohne nervigen Straßenverkehr losradeln und die Beschilderung ist einmalig. Ohne Karten oder andere Navigation kommt man Umweglos am gewünschten Ziel an.
Der Ort Veere hat uns ganz besonders gut gefallen. Das Fischerörtchen war einmal ein Handelszentrum für Tuch- und Wollhandel mit England und Schottland. Daher kommt auch der heutige Wohlstand. Das Dorf ist geprägt von historischen Kaufmannshäusern, einem hübschen kleiner Hafen und viele Caféterrassen und Restaurants. Wenn man beim Schlendern durch die Gassen hinter die Mauern in die Innenhöfe blickt, finden sich überraschende Einblicke, die einem zurück in die Vergangenheit führen. Das älteste Haus, welches ich entdeckt habe, wurde 1475 erbaut.




Da es am nächsten Tag schon wieder nach Hause ging und wir bis dahin den Strand immer noch nicht unter den Füßen gespürt haben, machten wir uns am Abend nochmals auf zum Meer, um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Das Meer zog sich gerade zur Ebbe zurück und legte Sandbänke frei, die direkt von den Möwen in Beschlag genommen wurden. Bis auf ein paar einzelne Besucher, war der Strand am Abend fast menschenleer, lag vielleicht auch daran, dass wir nur 20 Grad hatten und der Wind uns immer noch um die Ohren pfiff. Gerne hätten wir einen Strandspaziergang gemacht, doch das Wetter machte uns einen kleinen Strich durch die Rechnung. Immerhin ein Grund nochmals wieder zu kommen.
Den Abend des 3. Tages haben wir dann in einem Burgerrestaurant direkt im Ort ausklingen lassen. Wir genossen leckere selbstgemachte Burger, hübsch präsentiert auf einem Holzbrett, in einem schönen, rustikalen, Beachhouseambiente.







Liebes Holland, es war schön bei Dir. Du hast uns bezaubert durch deine Unbekümmertheit, deine schlichte und schnörkellose Art zu leben, deine bezaubernden Häuschen aus Backstein, in die ich am liebsten gleich eingezogen wäre und deine unberührte Natur. Wir kommen wieder...

Mareike ♥





















































































































14.08.16

Galette aus Mürbeteig, belegt mit feinsten Nekatrinen und süß-sauren Johannisbeeren, dazu cemiges Vanille-Eis, so liebe ich den Sommer



Der Spätsommer klopf an der Tür, diese Tatsache lässt sich nicht verleugnen. Die ersten Anzeichen haben sich in den letzten Tagen schon eingeschlichen. Die Felder sind schon komplett gemäht, nachts sinken die Temperaturen bereits bis zum einstelligen Bereich, morgens braucht man schon eine Jacke oder einen leichten Schal, die lauen Sommerabende auf der Terrasse werden mit einer Kuscheldecke beendet und die Supermärkte räumen ebenfalls schon die Regale im Obst-und Gemüsebereich um. Die Beeren, Pfirsiche und Melonen machen Platz für, Äpfel, Zwetschgen, Kartoffeln und Pfifferlinge. Ja er wird kommen, auch wenn wir gefühlt nur wenige tatsächlich Hochsommertage hatten, aber ich freue mich auf ihn, auf den Spätsommer.

Bevor wir jedoch hier mit den eher herbstlichen Genüssen starten, möchte ich nochmals den Sommer feiern mit einer Galette, die jedes süße Herz höher schlagen lässt. Denn wir knacke an dieses Wochenende nochmals die 30 Grad Marke und auch die kommenden Tage zeigt sich der Sommer nochmals von seiner besten Seite. Die Galette ist für mich wie ein  kleines Dessert, dass man perfekt vorbereiten kann, dass schnell zubereitet ist und welches die Kombination von süßen, sonnengereiften Nektarinen und sauren Johannisbeeren perfekt in Szene setzt.









Diese Galette habe ich direkt noch unserem Urlaub in Holland kreiert. Ich brauchte nach 3 Tagen Dauerregen einfach nochmals Sommer auf dem Teller. Wir hatten ein sehr schöne Zeit in einem wundervollen Bed&Breakfast Hotel, jedoch hat uns das Wetter etwas im Stich gelassen und wir sind das eine um das andere Mal richtig nass geworden.
Ich habe dennoch ein paar schöne Bilder von der Insel, den kleinen holländischen Städtchen und unserem Tagesausflug nach Brügge machen können. Im Moment bin ich gerade noch dabei die Bilder zu sortieren und für einen Blogbeitrag zusammen zu stellen. Eventuell teile ich den Beitrag auf 2 Posts auf, ich weiß es noch nicht ganz genau....




Jetzt aber zurück zum Rezept. Den Mürbeteig kann hervorragend einen Tag zuvor vorbereitet werden, dann ist er komplett durchgekühlt und kann superleicht ausgerollt und verarbeitet werden.


Die Galette wird auf ca. 26 cm ausgerollt.

Die Zutaten:

110 g sehr kalte gewürfelte Butter (eventuell vor der Zubereitung kurz in den Forster legen)
200 g gesiebtes Mehl
1 Prise Salz
3 EL Puderzucker
2 EL Eiswasser (am besten 1 Eiswürfel kurz zuvor schmelzen)

2 Nektarinen
100 g Johannisbeeren
2 EL Honig
etwas Milch
1 Hand voll gehobelte Mandeln
etwas Puderzucker
Vanilleeis

Die Zubereitung:

1. Alle Zutaten bis auf das Eiswasser mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine verrühren, bis ein krümeliger Teig entsteht. Nach und nach das Eiswasser zugeben, damit sich ein glatter Teig entsteht. Dieser im Anschluss mit kalten Händen nochmals durchkneten und in Glassichtfolie gewickelt mind. 1/2 Stunde in den Kühlschrank legen.

2. Die Nektarinen waschen, halbieren, vom Kern befreien und in feine Spalten schneiden. Die Johannisbeeren vorsichtig den Rispen trennen und waschen.

3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca.26 cm ausrollen. Die Pfirsichspalten im Uhrzeigersinn auf den Teig legen, zuerst einen großen Kreis, dann einen kleinen. Die Johannisbeeren dazwischen streuen und verteilen. Anschließend den Teig einschlagen, dabei oben beginnen und dann über rechts weiter einschlagen, sodass die Galetteform entsteht. Den Rand mit etwas Milch einstreichen und mit den Mandelblättchen bestreuen.

4, Die Galette im vorgeheiztem Ofen bei 180 Grad Ober-Unterhitze 40 Minuten goldbraun backen. Nach ca. 30 Minuten den Honig auf der Galette verteilen, sodass dieser leicht karamellisieren kann. Die Galette aus dem Ofen holen, leicht abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und mit einer Kugel Vanilleeis genießen.

Habt ein zuckersüßen Sonntag!
Mareike ♥

24.07.16

Melonen-Relish mit gebackenem Ziegenkäsetaler im Speckmantel - das perfekte Sommersalädsche für heiße Tage



Die Sommerferien in Baden-Würtemberg stehen vor der Tür. Und soll ich euch etwas verraten, mein Sommerurlaub auch. 
Es geht nach Holland, genauer nach Zeeland und ich freue mich schon riesig. Das Bed&Breakfast Hotel ist gebucht, ein schnuckeliges Hotel in Vrouwenpolder. Das Hotel ist ein ehemaliger Bauernhof, der für Hotelgäste umgebaut wurde. Den Tipp habe ich von einer ganz lieben Freundin erhalten, die schon vor 2 Jahren dort genächtigt hat. 

Seit Tagen bin ich im Internet unterwegs und suche nach schönen Ausflugszielen, tollen Restaurants und Fahrradverleihen. Auf unserem Programm stehen nämlich nicht nur Strandtage, auch Fahrradausflüge und einen Tagesausflug nach Brügge sind geplant. 
Wenn ihr Tipps und Anregungen habt, wie man 6 Tage Holland füllen kann, immer her damit. 




Lange haben wir überlegt, wohin es dieses Jahr gehen soll, einen großen Sommerurlaub wie letztes Jahr (Sizilien - klick - und Apulien - klick -) wollten wir dieses Jahr nicht machen, da meine bessere Hälfte mitten in den Abschlussprüfungen seines Technikerstudiums steckt und die Technikerarbeit auch noch geschrieben werden muss, aber ein paar Tage Auszeit wollten wir uns doch gönnen. Also haben wir uns dazu entschieden mit dem Auto ein paar Tage ans Meer zu fahren.
Unser eigentliches Ziel Istanbul haben wir gestrichen, ehrlich gesagt, stand dieses Ausflugsziel schon seit Anfang des Jahres auf unserem Plan, zuerst als Wochenedtrip im Frühjahr, dann wurde es in den Sommer geschoben und letztendlich gecancelt. Ich selbst war noch nie dort, würde sehr gerne die Stadt erleben, die Menschen kennen lernen, das Essen genießen, auf den Märkten nach Gewürzen und Handgemachtes stöbern und mich durch die Kultur und die Lebensweise inspirieren lassen, aber d
ie momentane Situation in der Welt macht es einem nicht einfach....Auch der Ausflug nach Brügge, Belgien stand deshalb lange auf der Kippe. Durch die zahlreichen Anschläge der letzen Zeit, die erhöhte Terrorgefahr und die hinzukommenden Attentate in Deutschland ist man nahezu gewillt, die Zeit in den eigenen 4 Wänden zu verbringen. Doch wir sind uns einige, dass das nicht die Lösung sein kann. Näher möchte ich gar nicht auf das Thema eingehen, denn in diesem Post sollen nicht Anschläge und der momentane Terror im Vordergrund stehen...

Ehrlich gesagt, habe ich jetzt auch keine gute Überleitung zu meinen oben angekündigten Rezept. Die eine Verbindung besteht darin, dass es um Sommer und um Urlaubsfeeling geht. Naja, das muss jetzt halt reichen. Ihr werdet es mir verzeihen :-)
Wie gesagt, mein kreiiertes Salädschen dient dazu die Zeit bis zum Urlaub zu überbrücken und ein wenig Urlaubsfeeling auf den heimischen Balkon zu zaubern. Rezepte für einen Melonensalat mit Schafskäse gibt es ja wie Sand am Meer, aber dieses Rezept kommt ein wenig aufweniger daher.
Im Melonen-Relish geben sich zweierlei Melonen und rote und gelbe Paprika die Ehre. Verfeinert wird das ganze mit Frühlingszwiebeln, Chili, Sesam und Olivenöl. Kleine Basilikumblätter, mit ihrem zarten Aroma geben dem Salat eine feine, harmonische Note. Perfekt dazu passen die im Speckmantel umhüllte Ziegenfrischkäsetatel. Ich gebe zu, neu erfunden ist die Kombination aus Ziegenkäse und Speck nicht, aber die beiden passen so hervorragend zusammen, dass man es einfach nicht übers Herz bringt, diese zu trennen. Warum auch, dazu gibt es meines Erachtens auch überhaupt keinen Grund. 




Dazu ein Gläschen gekühlten Weißwein und ich bin glücklich.
Wenn Ihr dieses Sommersalädchen nachmachen möchtet, benötigt Ihr folgende Zutaten. Das Rezept ist für 2 Personen ausgelegt.


1/4 Galia-Melone
1/4 Cantaloupe-Melone
1/2 gelbe Paprika
1/2 rote Paprika
2 Frühlingszwiebeln
3 EL Olivenöl
4 EL frischen Zitronensaft
1 EL Honig
1 Msp. gemahlener Chiliflocken
1/2 Chilischote (mittelscharf)
1 TL Sesamsamen
12 kleine Basilikumblätter
Salz und Peffer

6 Ziegenfrischkäsetaler
12 Scheiben Bacon, geräucherter Bauchspeck
etwas Olivenöl

Die Zubereitung:

1. Zuerst die beiden Melonensorten in kleine feine, Rechtecke schneiden. Dann die Paprika, waschen, putzen und ebenfalls in Rechtecke schneiden. Die Frühlingszwiebel waschen, des vorderen weißen Bereich einmal einschneiden und in sehr feine Ringe schneiden. 

2. Die Chilischote von den Kernen befreien und sehr fein schneiden. Den frisch gepressten Zitronensaft, mit Salz, Pfeffer, Chili, Chiliflocken, Honig und dem Sesam verrühren und mit dem Olivenöl verquirlen bis ein cremiges Dressing entsteht. 
Alle Zutaten für das Melonen-Relish vermenge und 1/2 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

3. Die Frischkäsetaler mittig auf eine Speckscheibe legen und diesen damit einpacken. Den eingepackten Taler nochmals auf eine Sepckscheibe legen und damit die noch offene Seite einschlagen, sodass ein Kreuzmuster entsteht und der Käse damit mit Speck eingefasst ist.

4. Eine Pfanne erhitzen, Olivenöl hineingeben un die Frischkäsetaler im Speckmantel von beiden Seiten 3 Minuten goldbraun anbraten. Das Melonenrelish aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals vermengen und die Basilikumblätter vorsichtig untermischen. Das Relish auf einem großen Teller anrichten und die Taler darauf drapieren. 

Lasst es euch gut gehen und genießt den Tag.

Mareike ♥https://my-petitgateau.blogspot.de/2015/09/sizilien-eine-insel-mit-1000-facetten.html?m=1